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Diesen Monat bieten wir Ihnen ein erstes Resümee zum SuperNova 17 Update sowie zur Enterprise Version der Software. Des Weiteren geben wir Ihnen einen Einblick in unsere Entwicklungsarbeit für unsere JAWS-Module und stellen Ihnen drei unserer Mitarbeiter aus dem Bereich Hotline und Kundenservice vor.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns wie immer auf Ihre Rückmeldungen.
Ende Mai 2018 erschien mit SuperNova 17 die aktuellste Version der Vergrößerungssoftware SuperNova. Das Update bringt eine Reihe neuer Funktionen und Möglichkeiten für die Anwender mit, unter denen die Unterstützung für Google Chrome und Windows Server 2016 R2 sicherlich herausstechen. Wir wollen Ihnen daher an dieser Stelle einen kompakten Überblick darüber bieten, was Sie vom neuen SuperNova 17 erwarten können und Ihnen außerdem SuperNova Enterprise vorstellen.
Was ist neu in SuperNova 17?
SuperNova 17 führt die Unterstützung für Google Chrome als weiterem Browser neben dem Internet Explorer ein und ermöglicht damit auch SuperNova-Benutzern mehr Freiheit bei der Wahl ihres Browsers. Weiterhin wird ab SuperNova 17 auch Windows Mail, der native E-Mail-Client von Windows 10, unterstützt. Dolphin stellt (englischsprachige) Online-Tutorials sowohl für Google Chrome als auch für Windows Mail zur Verfügung, um den Anwendern alle wichtigen Funktionen zu erklären.
Darüber hinaus wurde eine Reihe kleinerer Funktionen eingeführt und bereits bekannte Features um neue Funktionen und Optionen erweitert:
Unterstützung für weitere barrierefreie Buch- und Zeitschriften Bibliotheken, unter anderem die NHB Hamburg und die ATZ
Unterstützung für weitere Braillegeräte
Unterstützung für den MagniLink über die „Scannen & Lesen“-Funktion
Neue Einstellmöglichkeiten für die Ansage von Text am Mauszeiger
Neue Spracheinstellungen um die Ansage von Leerzeichen zu unterbinden
Neue Einstellmöglichkeiten für die Vorlesegeschwindigkeit in Hörbüchern
Korrektur der Textansagen für die Standardtastenkombinationen von Excel 2013 und 2016
Verbesserter Installer mit vergrößerter Textanzeige zu den Sprachanweisungen
Die Hilfefunktionen von SuperNova wurden mit Version 17 leicht erweitert. So ist es jetzt möglich, direkt aus dem Hilfemenü Fragen an den Support zu senden oder das Dolphin Hilfe-Forum aufzurufen. Beide Support-Optionen sind englischsprachig, für deutschsprachige Unterstützung steht Ihnen jederzeit der bewährte Support aus dem Hause Papenmeier zur Verfügung
SuperNova Enterprise
Für blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer ist ihre Hilfsmittelsoftware eine unverzichtbare Voraussetzung ihrer täglichen Arbeit, für IT-Administratoren und -Dienstleister von Unternehmen und Behörden stellt sie hingehen eine Herausforderung dar. Oft sind ganz verschiedene Bedürfnisse zu berücksichtigen und eine große Zahl an Arbeitsplätzen einzurichten, zu konfigurieren und zu verwalten. Das kostet Zeit und Geld. Aus diesem Grund hat Dolphin mit SuperNova Enterprise eine Version entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Organisationen zugeschnitten ist, die eine große Anzahl an Arbeitsplätzen mit Hilfsmittelsoftware ausstatten und verwalten müssen. Supernova Enterprise ist eine Bildschirmvergrößerung mit erweiterten Sprachfunktionen, die es ermöglicht, sehbehinderte Anwender mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen mit nur einer Hilfsmittelsoftware zu unterstützen.
SuperNova Enterprise ist terminalserverfähig und unterstützt Verbindungen sowohl via Citrix XenApp/XenDesktop als auch via Windows Remote Desktop. Als Serverbetriebssysteme werden Windows Server 2008 und 2012 R2 unterstützt, sowie seit SuperNova 17 auch Windows Server 2016.
Darüber hinaus verfügt SuperNova Enterprise über wichtige Funktionen zur zentralen Einrichtung und Administration der Arbeitsplätze.
SuperNova Enterprise Configuration Tool: Über das SuperNova Enterprise Configuration Tool können wichtige Einstellungen (Startoptionen, Updateoptionen, Addins, Netzwerkfunktionen, et cetera) zentral vorgenommen und verwaltet werden.
Flexibles Lizensierungsmodell: SuperNova Enterprise wird grundsätzlich per Anwender lizensiert, nicht per Installation. So ist auch für Anwender, die an mehreren Geräten arbeiten müssen nur eine Lizenz nötig.
Softwarewartungsabkommen und professionelle Unterstützung: In SuperNova Enterprise ist außerdem ein 12-monatiges Softwarewartungsabkommen inbegriffen, das neben allen kostenlosen Updates und Upgrades innerhalb dieses Zeitraums, auch professionelle Unterstützung bei der Einrichtung und Wartung durch uns, den autorisierten Vertriebs- und Supportpartner von Dolphin in Deutschland, umfasst.
Weitere Informationen
Sie haben interessieren sich für die neueste Version von SuperNova und überlegen, ob sich ein Upgrade für Sie lohnt oder erwägen, SuperNova Enterprise als Hilfsmittellösung für Ihr Unternehmen und wünschen weitere Informationen?
JAWS ist der weltweit führende Screenreader für Windows, der blinden und stark sehbehinderten Anwendern die Bildschirminformationen ihres PCs als Sprachausgabe und Punktschrift zur Verfügung stellt. Seit nun zwei Jahrzehnten setzen auch wir auf die überzeugende Funktionalität dieser Software und wollen Ihnen an dieser Stelle einige der von uns entwickelten Lösungen im Zusammenhang mit JAWS vorstellen.
Anwendersoftware und JAWS
Viele wichtige Softwareprodukte sind barrierefrei und lassen sich nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung ohne größere Probleme mit JAWS bedienen. Zumeist handelt es sich dabei um weit verbreitete Programme, wie etwa Microsoft Office, verschiedene Internetbrowser oder E-Mail-Clients, die vor allem die Grundfunktionen der PC-Arbeit abdecken. Bei spezialisierter Anwendersoftware für berufliche und professionelle Aufgaben sieht es mit der Barrierefreiheit jedoch teilweise ganz anders aus. Hier kommt es häufiger vor, dass eine Anwendung zum einen einfach nicht zugänglich ist, das heißt die benötigten Informationen können aus ganz unterschiedlichen Gründen über den Screenreader nicht ausgelesen und damit dem blinden Anwender auch nicht zur Verfügung gestellt werden. Oder aber die Anwendung ist zwar grundsätzlich barrierefrei, softwareergonomisch jedoch so programmiert, dass produktives Arbeiten mit JAWS nur schwer bis gar nicht möglich ist, zum Beispiel, weil die Arbeitsschritte durch schlechte Tastatursteuerung sehr umständlich sind oder zu viele unnötige Informationen übermittelt werden. Für diese Fälle haben wir von Papenmeier unsere JAWS-Module entwickelt.
JAWS-Module
Die Papenmeier JAWS-Module sind modulare Software-Erweiterungen für JAWS, die die Benutzbarkeit einer bestimmten Anwendungssoftware für blinde und stark sehbehinderte Anwender verbessern sollen. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von JAWS-Modulen unterscheiden:
JAWS-Module, die nicht barrierefrei Anwendungen mit JAWS zugänglich machen: Diese Module ermitteln über verschiedene alternative Kanäle zunächst die benötigten Informationen aus der jeweiligen Anwendung und bereiten sie dann für den Anwender sinnvoll auf. Sie ermöglichen es damit dem blinden Anwender überhaupt erst, mit der Software zu arbeiten. Sofern der Hersteller jedoch nicht zu einer barrierefreien Überarbeitung seiner Software willens oder in der Lage ist, sind dieses JAWS-Module stark versionsabhängig und benötigen bei Updates oder Upgrades oft Nachbearbeitung, um neue oder veränderte Funktionen auch weiterhin zugänglich zu machen.
JAWS-Module, die barrierefreie, aber schlecht bedienbare Anwendungen effizienter gestalten: Diese Module bereiten die notwendigen Informationen der jeweiligen Anwendung sinnvoll auf, etwa indem sie unnötige Informationen herausfiltern oder Arbeitsabläufe besser organisieren und so die Informationsaufnahme stringenter gestalten. Damit ermöglichen sie blinden Anwendern ein wesentlich produktives und effizienteres Arbeiten mit der Software. Da die zugrundeliegende Anwendung hier bereits barrierefrei ist und die Informationen nur besser aufbereitet werden müssen, sind diese JAWS-Module oft über mehrere Programmversionen hinweg ohne weitere Nacharbeiten nutzbar.
Das wichtigste Ziel bei der Entwicklung unserer JAWS-Module ist es stets, durch einfache Handhabung und schnelle und präzise Reaktion die größtmögliche Effizienz für die Anwender zu erreichen. Deshalb achten wir darauf, die Bedienung einfach und intuitiv zu gestalten. Eine intelligente Belegung der Tasten ermöglicht die direkte Auswahl wichtiger Funktionen und optimierte Tastenkommandos erhöhen die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich. Die automatische, kontextbezogene Präsentation der relevanten Daten vereinfacht außerdem die Informationsaufnahme für den Anwender. Damit ist er in der Lage stringenter, zügiger und damit letztlich effizienter zur arbeiten.
Mit diesen JAWS-Modulen sind viele Applikationen, beispielsweise Telefonvermittlungssoftware, bereits voll optimiert und können ohne weitere Anpassungen von blinden und stark sehbehinderten Anwendern bedient werden. Die Module werden einfach mit der Vollversion von JAWS installiert und laufen dann automatisch. Darüber hinaus ist es aber natürlich jederzeit möglich, weitere Anpassungen vorzunehmen, um spezielle Eigenschaften einzelner Arbeitsplätze abzubilden.
Individuelle Lösungen
Unsere JAWS-Module bilden normalerweise die Standardfunktionen und üblichen Arbeitsabläufe einer bestimmen Software ab und sind in den meisten Fällen die einzige Anpassung, die benötigt wird, um einen Arbeitsplatz mit der entsprechenden Software für JAWS-Benutzer zugänglich zu machen. Für Arbeitsplätze, die darüber hinaus weitere, sehr spezielle Anforderungen haben, ist es aber jederzeit möglich, auf den Grundfunktionen des JAWS-Moduls aufbauend eine weitere Individualisierung vorzunehmen und diesen besonderen Eigenschaften einzelner Arbeitsplätze Rechnung zu tragen.
Umfassende Anpassungen sind häufig für Arbeitsplätze notwendig, an denen sehr umfangreiche und komplexe Software zum Einsatz kommt, bei der nur bestimmte Teile der Arbeitsabläufe bereits angepasst wurden, um alle Arbeitsbereiche barrierefrei zu gestalten.
In diesen individuellen Lösungen, die wir bei Bedarf für Sie entwickeln, sind grundsätzlich immer eine Dokumentation aller Funktionen für den blinden Benutzer sowie die Sicherung des Quellcodes inbegriffen, so dass es sich hierbei um eine nachhaltige Investition in die Beständigkeit und Effizienz des Arbeitsplatzes handelt.
Weitere Informationen
Wir hoffen, mit diesem knappen Überblick haben wir Ihr Interesse für unsere JAWS-Module geweckt. Wenn Sie weitere Fragen haben oder eine Einschätzung wünschen, welche Schritte notwendig wären, um eine vorhandene Anwendersoftware zugänglich zu machen, kontaktieren Sie uns gerne unter
In den vergangenen Ausgaben unseres Newsletters haben wir Ihnen bereits verschiedene Mitarbeiter unseres Teams vorgestellt. Diesen Monat möchten wir Ihnen die Menschen an unserer Hotline und im Kundenservice vorstellen. Lernen Sie Anne Kochanek, Joachim Voss und Nikolai Kovacic ein wenig näher kennen. Vielleicht haben Sie einen von den dreien bei Fragestellungen mal am Telefon.
Unsere Produkte unterstützen Blinde und Sehbehinderte täglich in Ihrem Alltag – egal ob zu Hause oder im Beruf. Selbstverständlich treten wie bei jedem Anwender von technischen Geräten früher oder später Fragen oder das eine oder andere Problem auf. Die Menschen an unserer Hotline und im Kundenservice werden täglich mit diesen Fragestellungen konfrontiert und bemühen sich stets um rasche Hilfestellung.
Drei dieser Mitarbeiter, die mit großem Fachwissen, aber auch mit einer guten Prise Humor Ihnen gerne am Telefon begegnen, möchten wir heute näher vorstellen.
Anne Kochanek (AK)
Frau Kochanek, selbst blind, ist zentraler Bestandteil des Papenmeier Teams seit 2001. Vornehmlich berät und unterstützt sie private blinde oder sehbehinderte Nutzer unserer Produkte telefonisch, sie liebt jedoch auch den direkten Kontakt, wenn sie Kunden hier, in unserem Hause die Produkte zeigen und schulen kann.
Nikolai Kovacic (NK)
Herr Kovacic ist als Hotline-Berater Ihr Ansprechpartner für dringende Notfälle. Er gehört seit 2015 zur Papenmeier Familie und ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Mit seiner ruhigen und kompetenten Kundenansprache schafft er es auch verzwickte Fälle auf die eine oder andere Art zu lösen.
Joachim Voss (JV)
1989 kam Herr Voss zu Papenmeier und ist heute Produktmanager für JAWS und Braillezeilen. Bei Kundenproblemen bietet er aufgrund seines großen Fachwissens in Bezug auf JAWS und Braille als Second Level Support eine kompetente und verlässliche Anlaufstelle. Des Weiteren schult er Mitarbeiter und externe Nutzer im Bereich der JAWS-Anwendungen.
Welche Aufgaben haben Sie während Ihrer Zeit bei Papenmeier schon übernommen bzw. haben Sie aktuell?
AK: Während meiner nunmehr 17-jährigen Zeit bei Papenmeier habe ich unter anderem folgende Aufgaben: Kundenberatung, Hilfestellung bei Fragen und Problemen wie zum Beispiel beim Vorlesegerät Universalreader Compact II, Daisyplayern, Braillex Live …, größtenteils telefonisch. Ebenso gehören Vorführungen dazu, bei uns im Hause oder gelegentlich auf Ausstellungen.
Zudem mache ich Übersetzungen in andere Sprachen wie Englisch und Französisch. Ebenso lese ich Texte Korrektur, die beispielsweise auf unsere Internetseiten gestellt oder an Kunden verschickt werden. Dies sind u.a. in Brailleschrift erstellte Prospekte. Hin und wieder teste ich auch Produkte, die wir selbst herstellen oder einkaufen und in unser Programm aufnehmen möchten.
NK: Ich bin an der Hotline tätig. Ich betreue Kundenprobleme und beantworte Fragen und löse Probleme per Telefon oder Email. Bei mir können sich Kunden und Kollegen aus ganz Deutschland melden.
JV: In meiner langen Zeit im Unternehmen hatte ich schon viele verschiedene Aufgaben. Aktuell zählen allerdings zu meinen Kernaufgaben, die Prüfung und Freigabe von Angeboten und Aufträgen, der Second Level Support bei Kundenproblemen und die Schulung von Mitarbeitern und Einzelkunden. Des Weiteren bin ich vor allem für unsere Programmierer hier in Schwerte der Ansprech- und Sparringspartner auf der Suche nach Problemlösungen bei der Entwicklung neuer Programmanpassungen im Bereich JAWS.
Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
AK: Ich arbeite primär in unserem Haupthaus in Schwerte und erfülle die oben erwähnten Aufgaben. Des Weiteren stehe ich jedoch auch im regelmäßigen Kontakt mit unseren Außendienstlern und arbeite vertriebsunterstützend.
NK: Ich sichte die Mails, die vom Vortag noch eingegangen sind und prüfe stichpunktartig ob massive Probleme mit unserem Zeitungsserver aufgetreten sind. Währenddessen beantworte ich eingehende Fragen von Kunden und Kollegen zu den unterschiedlichsten Hilfsmittelprodukten.
JV(lacht): Telefonieren und unterschreiben.
Was zeichnet Sie im Umgang mit Kunden aus?
AK: Ich berate und unterstütze Kunden, die häufig altersbedingt durch Makula-Degeneration erblinden und sich in einer ganz neuen Lebenssituation befinden. Meine Aufgabe besteht nicht nur darin, diesen Menschen die Bedienung von Geräten zu erklären, sondern auch, Ihnen die Angst vor ungewohnter Technik zu nehmen und ihnen Zuversicht und Selbstvertrauen zu vermitteln. Hier ist viel Geduld und Einfühlungsvermögen von Nöten. Da ich als selbst blinde Person aus Erfahrung spreche, gelingt es mir in den allermeisten Fällen, „Überzeugungsarbeit" zu leisten, sowohl bei Betroffenen als auch bei Angehörigen.
NK: Das können die Kunden sicherlich besser beantworten als ich. Ich nehme jedes Problem ernst, und versuche schnellstmöglich eine Lösung zu finden. Leider variiert dies schonmal anhand der Komplexität oder der Möglichkeiten des Zugriffs in der Bearbeitungszeit.
JV: Meine Ruhe und mein Fachwissen in Bezug auf JAWS und Braille.
Was treibt Sie täglich an?
AK: Vor allem motiviert mich, wenn ich Kunden weiterhelfen kann. Wenn man am Ende eines Telefongespräches gesagt bekommt: „Sie haben mir sehr geholfen. Ich bin Ihnen so dankbar." oder: „Jetzt komme ich wieder ein Stück weiter." Zur Motivation gehört aber auch ein gutes kollegiales Umfeld. Es macht mir Spaß, mit anderen zusammenzuarbeiten oder mit ihnen einfach mal ein Wort zu wechseln.
NK: Zu Allererst, dass unsere Kunden zufrieden sind. Sie sollen sich mit unseren Hilfsmitteln wohl fühlen und darauf verlassen können, dass diese zuverlässig funktionieren.
Was gefällt Ihnen an Papenmeier?
AK: Mir gefällt an Papenmeier, dass es sich um ein recht familiäres Unternehmen handelt. Man hat die Möglichkeit, mit Kollegen zu kommunizieren und sie persönlich anzusprechen, ohne eine "Nummer" im Unternehmen zu sein.
NK: Mir gefällt das familiäre Klima. Die Hilfsbereitschaft der Kollegen gemeinsam Probleme zu lösen und weitere Möglichkeiten zu finden blinden oder sehbehinderten Menschen dabei zu helfen, im privaten wie auch im beruflichen Alltag unabhängig zu sein.
JV: Mir gefallen die immer neuen Herausforderungen in Bezug auf neue Hard- und Software.
Gab es in den vergangenen Jahren für Sie persönlich besondere Momente bei Papenmeier?
AK: Ein Highlight für mich war und ist es, mit taubblinden Menschen zu kommunizieren. So konnte ich auf der SightCity vor drei Jahren mit mehreren Taubblinden lormen. (lormen = Tastalphabet, in dem man dem taubblinden Menschen in die Hand schreibt und der Taubblinde in die Hand des Gesprächspartners zurückschreibt. Dabei werden verschiedene Fingerstellungen benutzt, z.B. Vokale auf Fingerspitzen. Erfinder: Hieronymus Lorm, 1821-1902, Österreicher, taubblind, Schriftsteller und Philosoph)
Ein weiteres Highlight war vor 15 Jahren eine Übersetzung im Hause Papenmeier für einen ehemaligen Fachbereich. Es ging um das Thema „Walzspaltregelung“. Da mir der Begriff noch nicht mal im Deutschen geläufig war, musste ich mir erstmal reichlich Informationen über dieses Thema beschaffen. Auf Englisch hieß das Ganze dann „Roll Gap Control" und war mal etwas völlig anderes - und das bei über 30 Grad im Hochsommer!
JV: Selbstverständlich gab es immer wieder besondere Highlights im alltäglichen Umgang mit Kunden und Kollegen, mich persönlich trifft allerdings am meisten ein plötzlicher Verlust von langjährigen Arbeitskollegen.
Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen – persönlich und für den Bereich der Hilfsmittel?
AK: Für mich ist es stets wichtig, geschätzt und anerkannt zu werden, sowohl, was meine Arbeit, als auch meine Person als Mensch betrifft. Das sollte auch in der Zukunft so bleiben.
Hilfsmitteltechnisch wünsche ich mir, dass wir nicht nur im Arbeitsplatzbereich, sondern auch für den Privatmarkt Produkte verkaufen, die blinden und sehbehinderten Personen ein großes Stück weiterhelfen.
NK: Ich hoffe, dass ich noch lange für die Firma Papenmeier tätig sein kann. Im Bereich der Hilfsmittel wünsche ich mir, dass die genutzten Systeme und Softwareprogramme viel stärker auf Barrierefreiheit achten.
Weitere Informationen
Für weitere Informationen rund um Mitarbeiter, Produkte und Fragestellungen kontaktieren Sie uns gerne unter
Mit unserem Team und unseren Produkten nehmen wir über das Jahr verteilt an vielen Hilfsmittelausstellungen und Messen teil. Des Weiteren veranstalten wir regionale Infotage mit Vorträgen und Workshops, um Sie über die neuesten Themen und Techniken zu informieren. Die Veranstaltungsdaten finden Sie aktuell in unserem Veranstaltungskalender.
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